Presse CD-Rezensionen | Markus Becker - Pianist

Markus Becker - Pianist

CD-Rezensionen



Paul Hindemith: Klaviersonaten Nr. 1–3


Klassik.com Dezember 2013:
»Schweres mit leichter Hand – Ein großer Wurf: Markus Becker erweist sich als sinnstiftend und emotional durchleuchtender Interpret von Hindemiths Klaviermusik... Wie Becker die Stimmen sich umschlingen, umwinden lässt, wie er die große Architektur stets im Blick behält und den Steigerungsbogen nie abreißen lässt, das zeigt in jedem Takt höchste Meisterschaft und tiefes Verständnis für einen ganz Großen.«




Max Reger: Das Klavierwerk Vol. I-XII


FonoForum:
»Eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten 50 Jahre.«


FonoForum 09/2001:
Krönender Abschluss

Eine ganz außerordentliche diskographische wie editorische Leistung hat nun ihre Krönung erfahren: Markus Becker hat mit der zwölften und letzten CD seine Gesamtinterpretation der pianistischen Totale von Max Reger bei Thorofon abgeschlossen.

» ... Doch allmählich wuchsen die Maßstäbe, und die Erfindung der CD hat durch ihre noch umfassendere Laufzeit auf dem Gebiet der zyklischen Repertoirepflege geradezu Wunder gewirkt.

Markus Becker hat nun mit den Volumes zehn bis zwölf seine Gesamtinterpretation der pianistischen totale von Max Reger bei Thorofon vollendet. Es ist in der Tat eine einzigartige Leistung, die in ihrer Konsequenz durchaus auch eine heroische und eine athletische Dimension enthält: Während andere Gesamtaufnahmen – etwa der Beethoven-Sonaten – den Künstlern aus ihrem Konzertgebrauch gleichsam „aus den Fingern” wachsen, ist der Umgang mit Reger war eine immens lohnende, aber doch herzlich einsame Tätigkeit; denn wer spielt – selbst im Geburtsland des bedeutenden Komponisten – Reger? Wer nimmt sich ihn gar zyklisch vor? Gelegentlich erscheinen die meisterhaften Bach-Variationen op. 81 im Konzert und auf Platte, aber was sonst noch? Markus Becker, das möchte ich ausdrücklich betonen, hat auf seiner langen Wegstrecke durch das spätromantische, neobarocke, lyrische, irrwitzig vertrackte, oft burleske, gelegentlich fast kindlich-naive, auch parodistische, sanguinische und häufig zusätzlich melancholische, hoch verfeinerte Dickicht des Reger-Oeuvres nie einen künstlerischen Durchhänger gehabt.

In den drei letzten Volumina 10-12 hat er nun noch ein paar ganz besonders delikate, raffinierte und interessante Kompositionen eingespielt: Bei Volumen 10 ist vor allem an den Zyklus der „Sieben Charakterstücke” (vor allem die Nummern eins und zwei), das zauberhafte erste der drei Albumblätter und den köstlichen, parodistischen „Marsch der Stiftsdamen” zu erinnern. Auch manches aus „Aus der Jugendzeit” ist äußerst hörenswert, etwa „A la Gigue”, die Grieg-Imitation „Nordischer Tanz” und vor allem das großzügig hingeworfene „Erster Streit”, Letzteres übrigens weit von naiver Kunst entfernt.

Im elften Volumen ist das absolute Glanzstück „An der schönen blauen Donau”; diese Walzer-Improvisation ist ein außergewöhnlich kniffliges, in seiner Hemiolenseligkeit und Überschlagspraxis absolut bösartiges Werk. Sollte einer meinen, Becker spiele es an kompakten Kulminationsstellen zu langsam, so sei er versichert: Es gehrt nicht besser, und es ist ratsam, sich an der exquisiten Klangkultur zu freuen, die Reger aus dem Geiste und Arsenal Liszts destillierte und Markus Becker realisierte. Die Mischung aus geschmäcklerischer Diktion, spürbarem Vergnügen am Agogischen und pianistischer Omnipotenz, die hier vom Interpreten demonstriert wird, ist beispielhaft. Auch die feine Nachzeichnung der von Chopin in der „Berceuse” op. 57 benutzten Ostinato-Satzpraxis im „Larghetto”, dem letzten Stück aus den „Träumen am Kamin” op. 143, ist in Beckers Artikulation ebenso behutsam wie durchhörbar – man achte auf die linke Hand.

Es war schon weise, Regers pianistisches opus aureum für den letzten Teil des Unternehmens aufzuheben. In der Tat gelingt Markus Becker in den „Bach-Variationen” eine enorm würdevolle Nachzeichnung dieses machtvollen Klavierwerkes; die Verinnerlichung der „Grave assai” überschriebenen Variation Nr. 3, ihre Jenseitigkeit, ihr transzendentes Irisieren und ihre Eruptionen scheinen fast den Weg von einer Ton- zu einer Wortexegese zurückgelegt zu haben; die Staccato-Variation (Nr. 5) gerät zu einem Stück überlegener Pianistik, und die Mischung aus sprachvolle Verhaltenheit und spürbarer Ehrfurcht vor der Wirkung subtil kalkuliert fortgeführter Akkordmodulationen (Nr.9), schlicht und eindringlich zugleich, kann man wahrhaft nicht jederzeit so hören. Fast physisch überfällt einen die Dramaturgie Beckers, sein immens kluger Aufbau bis zur Fuge, de in sich ein Musterbeispiel für Tonbildungskontrolle, analytische Disposition und klangliche Linien- und Flächengestaltung zugleich ist.

Wenn am 2. September im NDR-Funkhaus Hannover Thorofon der Echo-Preis 2001 für die Edition verliehen wird und Becker im Rahmen einer Matinee ab 11 Uhr ein wenig von seiner Kunst zu Gehör bringt, dürfte hoffentlich daran gedacht werden, dass es sich bei Markus Beckers 12 Reger-CDs um nichts anderes als um eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten 50 Jahre handelt.«


Knut Franke, FonoForum 09/2001


Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Schwere Brocken

Rückschau am Kamin: Regers Klaviermusik komplett

„ … An alles geht Markus Becker mit imponierender musikalisch-gestalterischer Variationsbreite heran. Das Opus summum der Bach-Variationen läßt er in breitgefächerter, zu symphonischer Wucht gesteigerter Klanglichkeit erstehen, wobei die komplizierte Polyphonie der Doppelfuge transparent durchleuchtet wird. Nicht minder trifft er die helle, spielerische Brillanz der Telemann-Variationen. Nunmehr, da die Gesamtproduktion fertiggestellt ist, erweist sie sich als Pioniertat, gleicherweise von spürbarem Enthusiasmus wie von pianistischer Meisterschaft getragen. Sie wird hoffentlich dazu beitragen, Regers Klaviermusik den ihr gebührenden Platz im Musikbetrieb zurückzuerobern.”

Alfred Beaujean, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2001


FonoForum:
»Gleich viermal wird die Reger-CD Reihe von den Mitarbeitern der renommierten »FonoForum« als Edition des Jahres benannt.«


Classics today:
»… Becker easily holds his own in the face of Hamelin´s singular virtuosity and the seasoned polyphonic mastery András Schiff and Rudolf Serkin bring to their respective Bach Variation recordings.«




Jadassohn/Draeseke Klavierkonzerte


Frankfurter Allgemeine Zeitung:
»Was für ein Glück für diese Stücke, dass ihre Ersteinspielung von Markus Becker bewerkstelligt wurde! Ein Pianist, der nicht nur in allen technisch-pianistischen Virtuosenfragen unschlagbar ist, sondern zugleich ein musikalischer Seelenmaler mit Verstand. In dem Dirigenten Michael Sanderling hat Markus Becker den richtigen Partner gefunden für das Abenteuer, und das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin ist an Fülle, Schärfe und Perfektion zurzeit kaum zu überbieten.«

Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Stereoplay 06/09:
»Nach dem Abhören dieser wunderbar dicht und melodiös gearbeiteten 'Ohrwürmer' fragt man sich, was wohl schiefging, dass die Stücke so schnell im Mülleimer der Geschichte gelandet sind. Dass die Wiederbelebung so eindrucksvoll und spannend geriet, liegt vor allem am Totaleinsatz des immer noch unterschätzten exzellenten Pianisten Markus Becker. Er wirft sich mit seiner enormen intellektuellen und emotionalen Gestaltungskraft derart ins Zeug, als habe er Brahms und Schumann vor sich. Beckers erstklassige Partner sind Michael Sanderling und die hochmotivierten Musiker des RSO Berlin.«




Franz Schmidt: Konzerte für die linke Hand


klassik.com 07/10:
»Markus Becker zeigt sich den extremen Anforderungen bestens gewachsen - zusammen mit der NDR Radiophilharmonie Hannover gelingen ihm die Referenzaufnahmen beider Werke schlechthin, elegant, kraftvoll, geistreich, farbenfroh, inspiriert. Aufnahmetechnik und Booklet sind wie so oft bei cpo tadellos - insgesamt ganz klar eine empfehlenswerte Einspielung.«


klassik-heute.com 09 / 10:
»Ein immenser Vorzug dieser schönen Produktion ist die NDR Radiophilharmonie, die unter der sehr präzisen und Transparenz gewährenden Leitung von Eiji Oue sehr geschlossen in Erscheinung tritt und wunderbar gerade in die Tiefe hein aufblüht.«




George Antheil


www.classicstoday.com:
»... I'm sure every pianist within Markus Becker's reach will line up to rent his octaves after hearing him sail through the brief Jazz Sonata with wrists and arms intact. And compared to the First concerto's premiere recording featuring pianist Michael Rische with Christoph Poppen and the Bamberg Symphony, Becker's added rhythmic alacrity joined with the more innately "swinging" NDR Radiophilharmonie under Eiji Oue pays sharper dividends. Incidentally, the Jazz Symphony is played in its shorter 1955 revision (as is the harder-edged performance with H. K. Gruber leading the Ensemble Modern on RCA), as opposed to the slightly longer 1925 score recorded for RCA by Michael Tilson-Thomas and the New World Symphony. Needless to say, this is a must for Antheil acolytes.«

Jed Distler, Classics Today 17.03.2006

Direktlink: www.classicstoday.com


Klassik.Com - CD Kritik:
» ... Unbedingt anhören ... eine Referenzeinspielung ... .«

Erik Daumann, Klassik.Com 07.04.2006

Direktlink: www.klassik.com




Bach-Transkriptionen von Max Reger


BBC – Music Magazine:
»Markus Becker is a heroic exponent of this obscure yet satisfying repertoire – The core of the two discs is Reger's series of Chorale Prelude transcriptions, in which –he finds a profound and plangent expressiveness – A fascinating addition to Hyperion's series of Bach transcriptions.«


Gramophone:
»A new kind of Bach sound which belongs to both piano and organ - [BWV14] is slow and thoughtful, yet is made serenely beautiful in Becker's glowing performance - Fascinating, and I do recommend you to try this collection. It really is rewarding.«


Fanfare, USA:
»Marvelous, both Reger and Becker balancing the intimate moments with the public ones.«




Jan Ladislav Dussek


Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Im Fluß der Farben

Markus Becker lässt Dusseks Klaviermusik neu leuchten

» ... Daß Dussek auch wesentliche, stilistisch individuelle und vor allem bewegende Klaviermusik geschrieben hat, wie die, die Markus Becker hier vorstellt, ist eine große Überraschung ... .In der harmonisch und vom Klaviersatz her gewagteren, weiter gespannten As-Dur-Sonate kommt hier die außerordentliche Transparenz und klangliche Differenziertheit von Beckers Klavierspiel sehr schön zum tragen. Der Klavierklang erscheint in einem beständigem Fluß der Farben, das tiefe Register, das Dussek gern einsetzt, leuchtet beseelt … .«

FAZ 5.08.2006


FonoForum:
Stern des Monats Mai/06

Kosmopolit des Umbruchs

»Nach seiner epochalen Einspielung des Klavierwerks von Max Reger und der kultivierten Aufnahme von Bachs „Goldberg-Variationen” zeigt Markus Becker mit drei diffizilen Sonaten Jan Ladislav Dusseks erneut, dass er zu den besten Pianisten der jüngeren Generation gehört. Für die Werke des 1760 geborenen Böhmen, der ja weniger eine regionale Größe, sondern vielmehr eine der schillernden kosmopolitisch orientierten Künstlerfiguren in den bewegten Zeiten des musikalischen Umbruchs vom 18, zum 19. Jahrhundert war, bringt der Pianist ideale Voraussetzungen mit. Die klassische Architektur der großen halbstündigen Sonaten Nr. 18 und 26 erfüllt Markus Becker gleichermaßen mit handwerklicher Autorität und poetischer Fantasie. Mit konzentriertem Ton spielt er pathosgeladen die barockisierenden Gesten des einleitenden Grave zur „The Farewell” betitelten Sonate Nr. 18 und lässt den anschließenden Allegro-Satz bravourös-kühn erklingen. In welche gestalterischen Tiefen Becker neben seiner eminenten Spielkultur hinabzusteigen vermag, zeigt er in der Sonate Nr. 24, die als Elegie auf den Tod des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen entstand. Die Sonate, die eher eine zweisätzige Fantasie ist, wird durch Beckers aufwühlendes emotionales Spiel zu einem pianistischen Psychogramm der Trauer mit all ihren disparaten Seelenzuständen.
Erstaunlich, mit welcher Souveränität Becker die innere Erregung und die brillanten Passagen des Kopfsatzes der 1807 veröffentlichten As-Dur-Sonate präsentiert. Vollgriffige, machtvoll akzentuierte Akkordfolgen, kristallin funkelnde Läufe, weit gespannte Gesangsbögen mit natürlich atmender Phrasierung: Hier stimmt einfach alles.«


Frank Siebert, FonoForum 05/2006




Beethoven Sonaten


International Piano (GB) – CD-Reviews:
» Now in his mid-forties, Markus Becker has been making distinguished recordings for some years, first with Harmonia Mundi and EMI, then a complete Reger series for Thorofon, and more recently discs of Dussek sonatas and Antheil piano works (both for cpo). That said I doubt if he has produced a finer disc than this outstanding coupling of two of Beethoven´s most exuberantly virtuosic masterpieces. … It´s not simply a matter of his getting around the notes, although I´ve rarely heard the fugal section of the first movement´s development section despatched so commandingly at speed, nor the final´s polyphonic intricacies negotiated so insightfully. It is Becker´s flair with dynamics, his textual clarity and above all his unfailing sense of the music´s underlying harmonic rhythms that arrest the attention. In a work notorious for creating the impresseion of temporal sprawling (particularly in the slow movement) Becker reins in the music so that every event feels like an inevitability and vital springboard for what is to follow. Unmissable.«

Julian Haylock, International Piano (GB) May/June 2007 – CD-Reviews


Alfred Brendel:
„Meine Gratulation zu op 106. Niemand könnte die Fuge oder den schwierigen ersten Satz mit klareren und lebendigeren Fingern spielen.”


Klassik.Com - CD Kritik:
» ... Eine zeitlose Interpretation, die sich durchaus mit denen der Größten messen lassen kann ...«

Tobias Pfleger, Klassik.Com 31.01.2007

Direktlink: www.klassik.com





Bach – Goldberg-Variationen


DeutschlandRadio:
»... Man kann diese Einspielung vielleicht am besten dadurch charakterisieren, dass man sie glanzvoll nennt. Becker tüftelt nicht; er nähert sich dem Zyklus mit der Geste des großen Pianisten, der seine Freude an der Pracht des Flügels hat, am - so möchte man sagen - Kathedral-Klang, zu dem das moderne Instrument in der Lage ist. Das ist keine Nachtmusik, schon gar nicht Musik zum Einschlafen, sondern hellwach gespielt und manchmal geradezu überschäumend, dabei mit einer meisterhaften Kontrolle des Anschlags ... .«

Norbert Ely, DeutschlandRadio 01/2002


Classics Today:
» ... Becker commands a beautifully rounded yet viril tone and shapes Bach´s contrapunctual lines in a manner that bridges Glenn Gould´s black-and-white contrapunctual rigor with Daniel Barenboim´s fondness for debs of pedal and pianistically-oriented dynamic gradations.«




Schumann/Brahms Sonaten


Der Musikmarkt:
Robert Schumann: Klaviersonate fis-Moll op. 11
Johannes Brahms: Klaviersonate fis-Moll op. 2


» ... Dies ist ein Tonträger debüt, das es in sich hat: Markus Becker, 33jähriger Hannoveraner Pianist, präsentiert sich mit den beiden fis-Moll-Sonaten von Robert Schumann und Johannes Brahms als ein Klaviermusiker von urspünglicher Gestaltungskraft. Sein Spiel zeichnet sich vorab aus durch eine betont prägnante, präzise, klar konturierte Tongebung, deren gleichsam „klassische” Qualität durch das eher markige als üppige Klangbild Thorofons unterstrichen wird.
Zum eigentlichen Ergebnis der Neuaufnahme wird aber die tatsache, daß man hier einem hervorragend sinnerfüllten Musizieren begegnet. Becker versteht es, die Besonderheit jedes Themas schlicht, aber entschieden auszuformen. Er besitzt die seltene Gabe, Melodien auf dem Klavier wirklich zu „singen”, und er stellt in seiner Interpretation so überzeugende und sinnfällige Zusammenhänge zwischen den Motiven her, daß sich jeder Satz wie nach einem inneren Gesetz zu entfalten scheint.
Vielleicht am schönsten ist ihm der musikalisch schwierige, introvertierte Schluß der frühen Brahms-Sonate gelungen. Becker spielt die sublimen Tongirlanden, in die sich die Musik auflöst so versunken und selbstvergessen, daß daneben die meisten der bisherigen Aufzeichnungen zu bloßen Tastendrückereien verblassen … «


Ingo Harden, Der Musikmarkt




Erwin Schulhoff (1894–1942): Violinsonaten Nr. 1 & 2


Gramophone 2011:
»Tanja Becker-Bender can muster both impressively full tone and a not inappropriate astringent edge. No mean virtuoso, her previous release for Hyperion was an acclaimed set of Paganini Caprices and it helps that the company provides a helpful booklet-note that does not over-egg the contextual pudding … Worth a punt' (Gramophone)«


The Guardian 2011:
»The performances are first rate. Tanja Becker-Bender is the assertive, often spectacular violinist. Pianist Markus Becker does fine things with accompaniments that can sometimes seem ungrateful and predominantley supportive (The Guardian)«




Cellosonaten und -suiten


kultur Spiegel:
» ... Alban Gerhardt und der Reger-Experte Markus Becker plädieren begeistert und mit großem Können für die komplexen Stücke … «

J. Saltzwedel, kultur Spiegel 26.05.2008


Frankfurter Allgemeine Zeitung:
»Der Pianist Markus Becker, der preisgekrönte „Reger”-Becker, hat sich nach der Gesamtedition des Regerschen Klavierwerks ... .längst wieder Bach und Beethoven zugewandt. Nun kehrt er für ein Doppelalbum zu Reger zurück, ... .Diese Musik ist an sich unbrillant ... .Gerhardt und Becker aber musizieren das mit symbiotischer Energie und einer so mitreißenden, affektgeladenen Musikalität, dass sie auch die verborgenen Schönheiten ans Licht bringen. Ein starkes Plädoyer für den unbekannten Reger … «

eeb, Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.04.2008


Wirtschaftswoche:
»Als der Pianist Markus Becker vor einigen Jahren das Klavierwerk Regers aufnahm, glich das einer Pioniertat ... Nun haben Pianist Becker und Cellist Alban Gerhardt sich ... Cello-Suiten Regers angenommen ... Ein hochkomplexes, ungestümes Werk aus drängenden Läufen, salonmusikalischen Schlendereien und tänzerischen Eskapaden, das einen aufmerksamen Hörer verlangt. Der aber wird mit erstklassiger Musik aus der Hand erstklassiger Interpreten überreich belohnt.«

Wirtschaftswoche 14.07.2008


rondo:
» ... Solchermaßen durch die bewundernswert ehrlichen Interpreten exkulpiert, begibt er sich mit neuem Mut ans Hören und gewinnt nun Regers "zwischen Wutausbruch und Glücksgefühl schwankenden" (so M. Becker) Kammermusik-Ungetümen mit einem milden Lächeln das eine oder andere ab, befreundet sich auch mit den Solosuiten für Cello, in denen Reger den sicher zum Vorbild genommenen duftigen Suiten J. S. Bachs endlose Sextendoppelgrifforgien gegenüberstellt. Keine leichte Kost, diese Musik – mit geschwächter Konstitution oder leichtem Unwohlsein sollte man sie nicht zu genießen versuchen. Aber eines ist sicher: Die Interpreten haben wirklich Großartiges geleistet. Hut ab!«

Michael Wersin, rondo 01.08.2008


Süddeutsche Zeitung:
ELEGANZ UND ELEGIE

» ... Gerhardt und sein Pianist Markus Becker setzen auf vielfältige Vibratokultur, reich nuancierte Abtönungen, verblüffenden Kontrastreichtum in der Dynamik und feuriges Engagement für diese plötzlich unmittelbar fesselnde Musik. Mit blendender Virtuosität, charakteristisch gespanntem, unforciert schlankem, doch kraftvollem Ton entdecken Gerhardt und Becker in Regers Musik Überraschungen des Eleganten und Elegischen, des Spontanen und Gelehrten, des kühn nach vorn Weisenden und des wehmütig Zurückblickenden - eine brillante Leistung.«

Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung 15.05.2008


The Grammophone:
» ... This is a stimulating package, very well played: both artists produce the passionate response demanded of them ... Markus Becker is well able to undertake the musics considerable viruosity.« Ivan March, The Grammophone, April 2008