Presse Konzertkritiken Archiv | Markus Becker - Pianist

Markus Becker - Pianist

Konzertkritiken Archiv




Bernstein – 2. Sinfonie für Klavier und Orchester
Aachener Sinfoniker/Marcus R. Bosch

„Den bewusst auf virtuose Selbstdarstellung verzichtenden Klavierpart gestaltet Markus Becker souverän und mit vorbildlicher Zurückhaltung. Viel Beifall für ein außergewöhnliches und mutiges Programm. ...”
Aachener Nachrichten 25.9.2008


Neuss, Zeughaus-Konzert mit Alban Gerhardt, Cello

„Unbändiger Gestaltungswillen”

„Routiniert eröffnete er (Alban Gerhardt, Anm. d. Red.) das Konzert mit einer „Suite italienne“ Igor Strawinskys, die sich als Bearbeitung der bekannten Pulcinella-Ballettmusik entpuppte, um dann mit einer dreisätzigen Beethoven-Sonate fortzufahren.
Nicht nur, aber vor allem dabei funktionierte das Zusammenspiel mit dem zweifachen „Echo-Klassik”-Preisträger Markus Becker am Flügel ganz hervorragend. Die beiden Musiker verbindet eine langjährige Zusammenarbeit - erst kürzlich haben sie Max Regers Gesamtwerk für Klavier und Cello eingespielt - und ihr gemeinsames Musizieren ist von sicht- und hörbarer Vertrautheit bestimmt.
Zudem zeichnen sich beide Künstler durch einen unbändigen Gestaltungswillen aus, durch den das expressive Beethoven-Allegro genauso zum Erlebnis wurde wie der tiefromantische Kopfsatz und das affektreiche Fis-Dur-Adagio der abschließend musizierten Brahms-Sonate. Mit einem spielerisch-virtuosen Finale führten Becker und Gerhardt ihr Duo-Recital zu einem gelösten, vorläufigen Ende. Vorläufig, weil noch drei Zugaben folgen mussten, ehe der Applaus verebbte.”

NGZ 28.11.2007


Bach Goldberg-Variationen Siegburg

„...Die zu Bachs Zeiten gängige Variation aus der Basslinie bietet dem Pianisten im Bereich der Oberstimmen entsprechende Möglichkeiten zu eigener Interpretation. Markus Becker setzte diese Möglichkeiten sehr gezielt ein; besonders schön zu hören war das in der französischen Ouvertüre, der Eröffnung des zweiten Teils. Und die regelmäßigen Intervallerweiterungen der zehn Kanon-Variationen erschienen als leichte, manchmal fast unmerkliche Steigerungen, bis hin zum abschließenden Quodlibet, bevor noch einmal die Grundarie erklingt.
Danach gab es für Markus Becker anhaltenden Applaus und begeisterte Bravo-Rufe. So würde man Bach gerne öfter hören.”

Kölner Stadtanzeiger 04.02.2007


Ein Tag mit Beethoven – die zehn Violinsonaten an einem Tag
Brillant: Andrej Bielow und Markus Becker in Hannover

„...vollkommene Balance der Duopartner. ... Bielow und Becker leuchteten in Beethovens Sonatenkosmos vortrefflich hinein. ... Den Spielwitz kostete das perfekt abgestimmte Duo Bielow-Becker lustvoll aus”
Hannoversche Allgemeine Zeitung 19.12.2006


Niedersächsische Musiktage 2006 mit Andrej Bielow, Nils Mönkemeyer und Nicolas Altstaedt

„Triumph der Kammermusik - Solistenquartett bezaubert bei Musiktagen
...Was da an Verve, Brillanz und Präzision in atmosphärischer Dichte traumwandlerisch sicher vorgeführt wurde, mutete schlichtweg atemberaubend an. Das war feinste Werbung für die anspruchsvolle Gattung "Klavierquartett" und ein Triumph der Kammermusik.”

Schaumburger Nachrichten/HAZ 25.09.2006


Rittersaal im Schloß Bad Iburg - Soloabend Beethoven/Reger

„...Hochkonzentriert und mit facettenreichem Spiel verfolgte Becker die Wandlungen des Themas, verlor unter dem ganzen Tastenzauber nie den Spannungsbogen und führte das Werk in der groß angelegten Fuge zu einem schillernden Ende.”
Neue Osnabrücker Zeitung 22.02.2006


Soloabend Karlsruhe Beethoven/Reger

„...Wohl selten nur ist die Illusion beidhändigen Spiels mit einer Hand so raffiniert verwirklicht worden. Bei Markus Becker hätte man sogar glauben können, er setze gleich drei Hände ein. Trotzall der heiklen Sprünge mit Hilfskonstruktionen erzielte er nach Scherzo, Humoreske und Romanze selbst im abschließenden, komplexen Präludien- und Fugenpaar höchst erstaunliche Klarheit und Leichtigkeit. ... die überaus energische, geschliffene Art, mit der sich Becker schließlich der jugendlichen D-Dur-Sonate op. 10/3 Beethovens bemächtigte, rundete den bemerkenswerten Abend zusammen mit drei Zugaben glänzend ab.”
Badische Neueste Nachrichten 12.04.2005


Kolosseum Lübeck: Beethoven-Soloabend

„...Markus Becker ... fesselte das Lübecker Publikum zwei Stunden lang. Sein Beethoven-Spiel ist einerseits streng analytisch, intellektuell und klar, andererseits emotionsgeladen, musikantisch und brillant. Kein Tastenlöwe im oberflächlichen Sinne, sondern ein Musiker auf der Suche nach Überraschendem. ...”
Lübecker Nachrichten 16.11.2004


Franz Schmidt "Concertante Variationen" Nürnberger Symphoniker - Michael Halász

„...Beckers linke Hand kann sich sehen, bzw. hören lassen. Die perlenden Läufe der Komposition entfalten sich unter seinen tanzenden Fingern zu üppigen Klangkaskaden.”
Nürnberger Zeitung 11.10.2004


Halle – Beethoven 5. Klavierkonzert, Phil. Staatsorchester Halle - Heribert Esser

„... In Markus Becker findet er einen virtuosen Partner, der sich Bethovens Pathos erst als Ergebnis eines musikalischn Prozesses gestattet. So gerät das Konzert nie in den Bereich irrationaler Aufwallung.”
Mitteldeutsche Zeitung 6.9. 2004


Wuppertal – Mozart Klavierkonzert d-Moll, Sinfonieoerchester Wuppertal - George Hanson

„Markus Becker stellte sich als ein sehr seriöser Pianist vor, der mit seiner sensiblen Pedaltechnik und nuancierten Anschlagskultur das Werk mit festem Zugriff kultiviert aufführte: leidenchaftlich im Allegro, abgeklärt-ruhig, aber auch dramatisch-erregt im Binnensatz und forsch im Finale.”
Wuppertaler Nachrichten 17.6. 2004


Jena – Brahms 1. Klavierkonzert, Jenaer Philharmoniker, Marcus R. Bosch

„...wurde dieser Abend nicht zuletzt dank Brahms und Becker ein weiteres vom Jenaer Publikum umjubeltes Konzertereignis. Markus Becker bestätigte die Lobeshymnen auf seine pianistische Kunst auf das Beste...”
Ostthüringer Zeitung/Thüringische Landeszeitung 2.4. 2004

Rostock – Beethoven 4. Klavierkonzert, Philharmonisches Orchester - Heribert Esser „Becker spielte mit einzigartiger Gestaltungskultur, durchsichtig und farbig, feinsinnig und geistreich, ganz dem sinfonischen Prozess auf der Spur, ohne die (üblichen) überschießenden Fröhlichkeien und derben Humorigkeiten.”
Schweriner Volkszeitung 17.2. 2004


Bad Kissingen – Duoabend mit Alban Gerhardt, Violoncello

„...traumverlorene Hochkonzentration... Es ist die gleiche musikalische Auffassung, die gleiche Interpretationsidee und der gleiche musikalische Pulsschlag der beiden Musiker, der für Faszination pur sorgt.”
Main-Post 13. 12. 2003


Klavierfestival Ruhr – Solorecital 2003 – Reger, Liszt, Haydn, Brahms

„Der Abend gipfelte in Franz Liszts Sonate h-Moll, einem fulminanten Feuerwerk mit kontrollierter Explosion. Die schwebenden Triller, die getriebenen Läufe und schweren Akkorde fanden ihre Ergänzung in den leisen Passagen, in denen das Instrument unter Beckers Händen sang.”
Westfälischer Anzeiger 7/2003


Lebendigkeit steckt die Zuhörer an
Deutsche Kammerakademie Neuss spielt in der Aula

„...Markus Becker zeigte an diesem Abend, welch unglaubliches Einfühlungsvermögen er auf dem Instrument besitzt. Virtuosität und technische Perfektion wirkten bei ihm fast selbstverständlich, er spielte mit unglaublicher Lebendigkeit. …”
Westfälische Nachrichten 11.12.2001


Bonner Beethovenfest 2001 l Konzert in der Beethovenhalle am 23.09.2001

Franz Schmidt: Concertante Variationen WDR Rundfunkorchester Köln,
Helmuth Froschauer

„Klangsinnlichkeit brachte Markus Becker ein, der den einhändigen Klavierpart Schmidts mit staunendmachendem Einfühlungsvermögen bald nebulös-verträumt, bald klangmächtig, bald metallisch-perkussiv gestaltete.”
FAZ, 27.09.2001

„Das WDR Rundfunkorchester … war den schönen Variationen für Klavier (glänzender Solist: Markus Becker) und Orchester vonFranz Schmidt über das Scherzo aus der Frühlingssonate ein beredter Anwalt.“
Kölner-Stadt-Anzeiger, 24.09.2001


Begeisterung für „Kiew Chicago”

„Becker scheint vor keinerlei technischen Hürden Halt zu machen und demonstrierte seine Fingerfertigkeit einem begeisterten Publikum mit Guldas swingendem Präludium und Fuge, bereicherte Chick Coreas Spain kurzerhand mit eigenen Improvisationen und bewies, dass ein klassisch ausgebildeter Pianist sich auch erfolgreich auf dem Gebiet des Jazz tummeln kann.”
Saarbrücker Zeiung

„Nach der Pause outete sich Becker als begeisterter Jazzer, der auch eigene Transkriptionen angefertigt hatte und seine Darbietungen in eine charmante und lockere Conference zu kleiden wusste. Scheinbar ein ganz anderer Becker war da zu hören, locker swingend und in den Groove regelrecht verliebt.”
Remagener Chronik

„Kompositionen von Ellington und Gershwin gestaltet Becker mit einer Behändigkeit und Improvisationskunst, die dem Publikum Bravorufe entlocken.”
Hannoversche Allgemeine Zeitung

„...jene jazzinspirierten Stücke, die Markus Becker in seiner famosen Klaviermatinée präsentierte – und sein Publikum damit zu Begeisterungsstürmen hinriss.”
Coesfelder Anzeiger